Sehr geehrte Damen und Herren,
das Europäische Klassikfestival möchte 2026 mit der 19. Auflage seiner Programmreihe „Ars musica ad Lupiam – Konzerte in Burgen, Schlössern, Kirchen und Kapellen entlang der Lippe von Hamm bis Wesel“ wiederum für einen nachhaltigen kulturellen Akzent im nördlichen Ruhrgebiet sorgen. Seit 2008 strömten mehr als 47.000 Besucher in die traditionsreichen und teilweise exklusiven, mitunter aber auch exotischen Veranstaltungsstätten. Somit konnten gebündelt historische Orte der Lipperegion musikalisch beleuchtet werden, was sogar teilweise für die Anwohner direkt vor der eigenen Haustür für eine Vielzahl von Entdeckungen sorgte.
Die Lippe (lat. Lupia) stellt schon seit Urzeiten ein diese Region verbindendes (kulturelles) Element dar und wurde schon von den Römern bei der Besiedlung Westfalens als Verbindungs- und Transportweg genutzt. Seit dem Mittelalter haben sich an ihren Ufern viele Adelshäuser und Kirchen angesiedelt, die heute noch in großer Anzahl erhalten sind. Diese bau- und kulturhistorischen „Schmuckstücke“ – als Beispiele seien hier die noch vor 800 n. Chr. erbaute Katharinen-Kapelle in Haltern am See (die älteste Steinkirche im Bistum Münster) sowie die aus dem Jahre 1.122 n. Chr. stammende Burg Botzlar in Selm genannt – wurden in der Reihe „Ars musica ad Lupiam“ als Spielstätten für Kammer- und Kirchenkonzerte zusammengefügt, um somit den einzigartigen Charakter und Charme der gesamten Lipperegion flächendeckend darzustellen.
2026 gehen mit Andrii Zakhodiyakin und Volker Zwetzschke (Klavier) sowie dem Duo Aiki Mori (Violoncello) - N.N. gleich vier wunderbare Interpretinnen und Interpreten auf eine musikalische Reise entlang der Lippe voller Romantik und Virtuosität.

