Ars musica ad Lupiam

Das Europäische Klassikfestival möchte 2021 mit der 14. Auflage seiner Programmreihe „Ars musica ad Lupiam – Konzerte in Burgen, Schlössern, Kirchen und Kapellen entlang der Lippe von Hamm bis Wesel“ wiederum für einen nachhaltigen kulturellen Akzent im nördlichen Ruhrgebiet sorgen. Seit 2008 strömten mehr als 40.000 Besucher in die traditionsreichen und teilweise exklusiven, mitunter aber auch exotischen Veranstaltungsstätten. Somit konnten gebündelt historische Orte der Lipperegion musikalisch beleuchtet werden, was sogar teilweise für die Anwohner direkt vor der eigenen Haustür für eine Vielzahl von Entdeckungen sorgte.

Die Lippe (lat. Lupia) stellt schon seit Urzeiten ein diese Region verbindendes (kulturelles) Element dar und wurde schon von den Römern bei der Besiedlung Westfalens als Verbindungs- und Transportweg genutzt. Seit dem Mittelalter haben sich an ihren Ufern viele Adelshäuser und Kirchen angesiedelt, die heute noch in großer Anzahl erhalten sind. Diese bau- und kulturhistorischen „Schmuckstücke“ – als Beispiele seien hier die noch vor 800 n. Chr. erbaute Katharinen-Kapelle in Haltern am See (die älteste Steinkirche im Bistum Münster) sowie die aus dem Jahre 1.122 n. Chr. stammende Burg Botzlar in Selm genannt – wurden in der Reihe „Ars musica ad Lupiam“ als Spielstätten für Kammer- und Kirchenkonzerte zusammengefügt, um somit den einzigartigen Charakter und Charme der gesamten Lipperegion flächendeckend darzustellen.

Ab Herbst 2021 werden sich die beiden Pianisten Oleg Poliansky und Volker Zwetzschke auf eine Corona bedingt verschobene und etwas kürzere Reise als geplant entlang der Lippe begeben.



Programm "EUROPA TANZT!"

Der Tanz drückt unmittelbar das Lebensgefühl der Menschen in ihrer Zeit aus – egal ob in volkstümlicher Form oder stilisiert. Bereits im Zeitalter des Barock stand die Suite als eine Sammlung europäischer Stammtänze für eine gesamteuropäische Idee eines gesamteuropäisch vernetzten Adels. Ausgelöst durch die staatliche Neuordnung Europas nach den napoleonischen Kriegen entwickelten sich im 19. Jahrhundert in verschiedenen europäischen Ländern Ideen zur Aufwertung des nationalen Volksgutes. Unter Fremdherrschaft stehende Völker lehnten sich gegen die beherrschenden Regime auf. Einhergehend mit dem nationalen Erwachen wurde der Ruf nach einer eigenen Musikkultur laut. So entstanden regional geprägte Kunstrichtungen, die so genannten nationalen Schulen: die Komponisten verwendeten in ihren Werken Elemente der Volksmusik ihres Landes oder verarbeiteten Themen der Landesgeschichte, um die Verbundenheit zu ihrem Land auszudrücken. Neben dem Lied war der Tanz dafür die prädestinierte Form!
Das Programm „Europa tanzt!“ zeichnet diese Entwicklung von der Barockmusik über die vielfältigen Ausprägungen der nationalen Schulen in der Romantik bis in den Impressionismus nach.


J.S. Bach - Partita Nr. 1 BWV 825
Schubert - Vier Ländler D 814
Chopin - Polonaise op. 44
Tschaikowsky - Dumka op. 59 
Tschaikowsky/Rachmaninow - Valse aus „Dornröschen“ op. 66
Brahms - Ungarische Tänze Nr. 2 und Nr. 4 
Dvořák - 
Slawische Tänze aus op. 72 Nr. 2 und op. 46 Nr. 8
Grieg - Norwegische Tänze op. 35 Nr. 1 und 2
Debussy - Petite Suite, L`Isle joyeuse


Die genauen Spielorte und Termine teilen wir Ihnen in Kürze mit!

Dieses Projekt findet statt mit freundlicher Unterstützung des
"Stipendienprogramm des Ministeriums für Kultur
und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen". 


Konzerte

Ars musica ad Lupiam

Vorverkauf 0,00 € / 0,00 € erm.
Abendkasse 0,00 € / 0,00 € erm.

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